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15/12/2017
Die Stiftung Pfennigparade ist mit ihren 16 Tochtergesellschaften eines der führenden Sozialunternehmen, das Inklusion und Rehabilitation fördert. Mit den Schwerpunkten Bildung, Arbeit, Wohnen und Gesundheit setzt sich die Pfennigparade für ein selbstbestimmtes Leben von Menschen mit Körperbehinderung ein. Die Pfennigparade schafft Rahmenbedingungen für das gemeinsame Lernen, Wohnen und Arbeiten von Menschen mit und ohne Behinderung.   Im Arbeitsbereich der Gruppe Pfennigparade werden – in Kooperation mit namhaften Unternehmen – attraktive Arbeitsplätze für körperbehinderte Menschen geschaffen. Wir bieten interessante Tätigkeiten sowie leistungsgerechte Bezahlung und sind an einer längerfristigen Zusammenarbeit interessiert. Die Koordination bei der Besetzung unserer Stellen übernimmt die Pfennigparade SIGMETA GmbH.   Folgender Arbeitsplatz ist derzeit zu besetzen:   Mitarbeiter Hotline Support für unseren First- / Secondlevel IT-Support (w/m), Einsatzort: München, ID-Nr. 521101 938 (Bitte geben Sie die ID-Nr. an)   Ihre Aufgaben Nach einer gründlichen Einarbeitung sorgen Sie zusammen mit Ihren Kollegen für den 1st und 2nd Level Support bei unseren Kunden im Raum München und stellen den IT-Betrieb gemäß Kundenvertrag sicher. Sie nehmen Störungsmeldungen und Kundenanfragen entgegen, dokumentieren diese im Ticket System und sorgen für die Priorisierung, Klassifizierung und Eskalation. Sowie der Direktlösung von einfachen Störungen und Anforderungen per Remotedesktop. Sie beheben Hard- und Software Störungen im Clientumfeld sowie Hardware Störungen im TK-Umfeld. Sie kümmern sich um die Installation, Konfiguration und Troubleshooting von Hard- und Software inklusive Betriebssystem und kennen die MS-Office Palette inklusive Outlook sehr gut. Darüber hinaus unterstützen Sie IT-Projekte wie Client Rollouts. Großen Wert legen wir auf die gute Zusammenarbeit des Teams. Regelmäßiger Wissenstransfer und Pflege der Wissensdatenbank sind ebenso wichtige Bestandteile Ihrer Aufgabe wie die enge Zusammenarbeit mit nachgelagerten Support-Einheiten. Sie haben Sie verfügen über eine abgeschlossene technische Ausbildung, z.B. zum Fachinformatiker (m/w) Systemintegration oder anders erworbene Kenntnisse sowie über erste praktische Erfahrung und Kenntnisse in den Betriebssystemen MS Windows 7-10 und den gängigen MS Office Produkten inklusive MS Outlook. Praktische Erfahrung im Support und Trouble Shooting von IT-Endgeräten sowie bei Client-Rollouts und anderen IMAC-Leistungen bringen Sie mit, ebenso Grundkenntnisse in der Netzwerkinfrastruktur. ITIL®-Kenntnisse sind wünschenswert, aber nicht Voraussetzung. Sie verstehen sich als professionaler Repräsentant der Sigmeta, der durch seine freundliche Art überzeugt, absolut zuverlässig arbeitet und stets dienstleistungs- sowie kundenorientiert handelt. Die Bereitschaft zur kontinuierlichen Weiterbildung, bei der wir Sie gerne unterstützen und fördern, bringen Sie mit. Sichere Deutschkenntnisse runden Ihr Profil ab. Dafür bieten wir Ihnen: Eine offene Unternehmenskultur und eine vertrauensvolle Atmosphäre in der sich die Mitarbeiter persönlich kennen Flache Hierarchien und kurze Entscheidungswege Und vor allem: die perfekte Kombination aus fachlicher Herausforderung mit Sinnerfüllung im Job und sozialer Verantwortung!   Bewerbungen von Menschen mit einer Behinderung nehmen wir bevorzugt entgegen.   Bitte senden Sie Ihre Unterlagen unter Angabe der ID-Nr., der Art Ihrer vorliegenden Behinderung (inkl. GdB), des nächstmöglichen Eintrittstermins sowie Ihrer Gehaltsvorstellung an.   Pfennigparade SIGMETA GmbH Inklusionsunternehmen für Menschen mit und ohne Behinderung Claudia Polster Schleißheimer Straße 282 80809 München   bewerbung@pfennigparade.de Telefon 089 8393 8574
Pfennigparade SIGMETA GmbH - Inklusionsunternehmen für Menschen mit und ohne Behinderung München, Deutschland Vollzeit
15/12/2017
Die Stiftung Pfennigparade ist mit ihren 16 Tochtergesellschaften eines der führenden Sozialunternehmen, das Inklusion und Rehabilitation fördert. Mit den Schwerpunkten Bildung, Arbeit, Wohnen und Gesundheit setzt sich die Pfennigparade für ein selbstbestimmtes Leben von Menschen mit Körperbehinderung ein. Die Pfennigparade schafft Rahmenbedingungen für das gemeinsame Lernen, Wohnen und Arbeiten von Menschen mit und ohne Behinderung.   Im Arbeitsbereich der Gruppe Pfennigparade werden – in Kooperation mit namhaften Unternehmen – attraktive Arbeitsplätze für körperbehinderte Menschen geschaffen. Wir bieten interessante Tätigkeiten sowie leistungsgerechte Bezahlung und sind an einer längerfristigen Zusammenarbeit interessiert. Die Koordination bei der Besetzung unserer Stellen übernimmt die Pfennigparade SIGMETA GmbH.   Folgender Arbeitsplatz ist derzeit zu besetzen:   Techniker für First- / Secondlevel IT-Support (w/m), Einsatzort: München, ID-Nr. 521101 937 (Bitte geben Sie die ID-Nr. an)   Ihre Aufgaben Nach einer gründlichen Einarbeitung sorgen Sie zusammen mit Ihren Kollegen für den 1st und 2nd Level Support bei unseren Kunden im Raum München und stellen den IT-Betrieb gemäß Kundenvertrag sicher. Sie bearbeiten Störungsmeldungen und Kundenanfragen, sowohl per Remotedesktop, wie auch am Arbeitsplatz dokumentieren diese im Ticket System. Sie beheben Hard- und Software Störungen im Clientumfeld sowie Hardware Störungen im TK-Umfeld. Sie kümmern sich um die Installation, Konfiguration und Troubleshooting von Hard- und Software inklusive Betriebssystem und kennen die MS-Office Palette inklusive Outlook sehr gut. Darüber hinaus unterstützen Sie IT-Projekte wie Client Rollouts. Großen Wert legen wir auf die gute Zusammenarbeit des Teams. Regelmäßiger Wissenstransfer und Pflege der Wissensdatenbank sind ebenso wichtige Bestandteile Ihrer Aufgabe wie die enge Zusammenarbeit mit nachgelagerten Support-Einheiten. Sie haben Sie verfügen über eine abgeschlossene technische Ausbildung, z.B. zum Fachinformatiker Systemintegration oder anders erworbene Kenntnisse erste praktische Erfahrung und Kenntnisse in den Betriebssystemen MS Windows 7-10, MS-Server ab Version 2008 und den gängigen MS-Office-Produkten inklusive MS-Outlook. Praktische Erfahrung im Support und Trouble Shooting von IT-Endgeräten sowie bei Client-Rollouts und anderen IMAC-Leistungen bringen Sie mit, ebenso Grundkenntnisse in der Netzwerkinfrastruktur im Bereich der Endgeräte (wie TCP/IP, DNS, DHCP) Citrix (Thin Clients) Betrieb, Installation und Administration ITIL-Kenntnisse sind wünschenswert, aber nicht Voraussetzung Sie verstehen sich als Repräsentant des IT-Service, der durch seine freundliche Art überzeugt, absolut zuverlässig arbeitet und stets dienstleistungs- sowie kundenorientiert handelt Die Bereitschaft zur kontinuierlichen Weiterbildung, bei der wir Sie gerne unterstützen und fördern, bringen Sie mit Sichere Deutschkenntnisse und Führerschein Klasse B runden Ihr Profil ab Wir bieten Ihnen Eine offene Unternehmenskultur in der sich die Mitarbeiter persönlich kennen Flache Hierarchien und kurze Entscheidungswege Individuelle Weiterbildungsmöglichkeiten, zielgerichtetes Training on the Job und abwechslungsreiche Aufgaben Und vor allem: die perfekte Kombination aus fachlicher Herausforderung mit Sinnerfüllung im Job und sozialer Verantwortung!   Bewerbungen von Menschen mit einer Behinderung nehmen wir bevorzugt entgegen.   Bitte senden Sie Ihre Unterlagen unter Angabe der ID-Nr., der Art Ihrer vorliegenden Behinderung (inkl. GdB), des nächstmöglichen Eintrittstermins sowie Ihrer Gehaltsvorstellung an.   Pfennigparade SIGMETA GmbH Inklusionsunternehmen für Menschen mit und ohne Behinderung Claudia Polster Schleißheimer Straße 282 80809 München   bewerbung@pfennigparade.de Telefon 089 8393 8574
Pfennigparade SIGMETA GmbH - Inklusionsunternehmen für Menschen mit und ohne Behinderung München, Deutschland Vollzeit

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Einer der gruseligsten Teile der Suche nach einem Job ist, dass viele Personalvermittler möglicherweise nicht direkt mit jemand mit einer Behinderung gearbeitet haben. Auch wenn Unternehmen die Einstellung von Menschen mit Behinderungen bewerben und fördern, lernen sie immer noch, wie sie dies tun können. Als Rollstuhlfahrer muss ich dafür sorgen, dass meine Bedürfnisse im Voraus erfüllt werden, noch vor einem persönlichen Vorstellungsgespräch. Andere Personen können möglicherweise warten, bis sie Ihre Anstellung haben, um ihre unmittelbaren Bedürfnisse auszudrücken. Hier werde ich Ihnen einige Tipps geben, wie Sie sich bei der Arbeitssuche und bei der Einstellung als Advokat für sich selbst einsetzen können.   1. Achten Sie auf Ihre (physischen) Bedürfnisse Wenn ich mich für einen Job bewerbe, komme ich nicht direkt raus und sage, dass ich eine Behinderung habe. Ich lasse meinen Lebenslauf das Sprechen übernehmen. Wenn ich gebeten werde, an einem Interview teilzunehmen, ist es hier an der Zeit, die physische Bedürfnisse zu äußern, die ich für das Interview habe. Ich weiß zum Beispiel, dass ich für ein persönliches Interview fragen muss, ob die Einrichtung für Rollstuhlfahrer zugänglich ist. Sie kennen Ihre Bedürfnisse am besten und deshalb ist es für Sie wichtig, diese Bedürfnisse angemessen zu kommunizieren. Wenn Sie sich auf eine Stelle bewerben, machen Sie eine Liste mit Ihren Bedürfnissen und wann es notwendig wäre, diese dem Personaler mitzuteilen. Ein Rekrutierer will nie überrascht werden. Sie können auch nicht davon ausgehen, dass sie wissen, was Sie brauchen. Seien Sie selbstbewusst und professionell, wenn Sie ein Vorstellungsgespräch wünschen. Einige dieser Bedürfnisse können nur mit dem Ziel verbunden sein, dem Personalvermittler eine Information mitzuteilen, damit er sie kennt. Zum Beispiel, wenn Sie einen Diensthund haben, der Sie begleitet, wäre es angebracht, dies vorher zu erwähnen, damit er es weiß. Sie können zwar nicht rechtlich „nein“ zur Anwesenheit des Hundes sagen, aber sie können sich dessen bewusst sein. Wenn Sie Ihren eigenen Gebärdensprachenübersetzer zu einem Vorstellungsgespräch mitbringen, teilen Sie dies bitte auch vorher mit.   2. Konzentration auf Ihre Stärken Konzentrieren Sie sich auf das, was Sie tun können, anstatt auf das, was Sie nicht tun können. Wir alle haben Schwächen, aber bei der Arbeitssuche ist es wichtig, dass Sie uns mitteilen, was Sie gut machen. Wenn ein Interviewer fragt, wie Sie eine Aufgabe abschließen können, versuchen Sie, mit einer ausführlichen Erläuterung zu antworten, wie Sie es in der Vergangenheit getan haben oder mit einigen kreativen Ideen, wie Sie es jetzt machen würden. Leider können sich Personaler darum sorgen, dass Sie spezifische Aufgabe oder den Job nicht erledigen können. Es liegt dann in Ihrer Verantwortung, Ideen zu aufzuzeigen, die es Ihnen ermöglichen würden, diese Aufgaben zu erfüllen. Es kann sich anfühlen, als müssten Sie "beweisen, dass sie falsch liegen", aber höchstwahrscheinlich sind sie einfach nicht vertraut genug mit allen Arten von Behinderung zu verstehen, dass Sie es trotz Behinderung schaffen können.   3. Diskutieren Sie nur, was über Ihre Behinderung notwendig ist Es gibt keine Regel, die besagt, dass Sie jede Frage über Ihre Behinderung beantworten müssen, vor allem, wenn sie außerhalb der Arbeitsaufgabe liegt. Wenn Sie eine sichtbare oder unsichtbare Behinderung haben, ist es nur notwendig, Details zu erklären, wenn sie sich auf die tägliche Arbeit auswirkt. Ihr Arbeitgeber möchte nur sicherstellen, dass Sie den Job erledigen können, das heißt, Sie müssen ihnen nicht sagen, wann Sie aufwachen oder wie viel Medikamente Sie einnehmen.   4. Seien Sie zuversichtlich und bleiben Sie positiv Wenn Sie fest daran glauben, dass Sie den Job machen können, wird der Personalvermittler auch sehen, wie es möglich ist! Während viele Rekrutierer bei der Einstellung von Menschen mit Behinderungen immer erfolgreicher werden, müssen einige Unternehmen erst noch lernen, dass Menschen mit Behinderungen gleichermaßen in der Lage sind, ihre Arbeit zu verrichten. Wenn Sie von Ihren Fähigkeiten überzeugt sind, können Sie vielen Leuten beibringen, dass Sie ein super Mitarbeiter sein würden. Bleiben Sie auch positiv, es braucht Zeit, um einen Job zu finden. Es ist vielleicht eine frustrierende Erfahrung, aber Sie werden das richtige Unternehmen für Sie finden!   Grace Kestler (Übersetzt aus dem Englischen)
Über Facebook haben wir Capjob Follower aufgefordert uns Ihre Geschichte zu erzählen, wie sie mit ihrer Behinderung im Arbeitsleben umgehen und welche Erfahrungen sie bei Bewerbungen gemacht haben. Aaron war der erste, der so mutig ist, seine Geschichte zu veröffentlichen. Los geht's und vielen Dank an Aaron!   Hallo, mein Name ist Aaron Wahl. Ich bin 27 Jahre alt, komme aus Hamburg und bin seit 2016 mit dem Asperger-Syndrom diagnostiziert. Der Teil meiner Geschichte, den ich in diesem Beitrag erzählen will, beginnt als ich mich als dauerhaft arbeitsunfähiger Mensch ohne konkrete Diagnose, aber mit starken Angststörungen, einer Sozialen Phobie und dergleichen dazu entschied, alles was ich kann dafür zu tun, um auf dem ersten Arbeitsmarkt nachhaltig tätig zu werden. Ich war damals seit ich 18 war und nach einem knappen Realschulabschluss und mit 2 angefangenen, aber aus gesundheitlichen Gründen unterbrochenen Ausbildungen „berentet“. Ich habe Hilfe zum Lebensunterhalt vom Sozialamt erhalten und dort die Auskunft bekommen, dass eine berufliche Rehabilitation von der dauerhaften Arbeitsunfähigkeit nicht vorgesehen ist und es dafür keine Wege über öffentliche Stellen oder Ämter gibt. Damals hatte ich schon 14 Jahre und alle unterschiedlichen Therapien in Anspruch genommen, die ich durch eine private Krankenversicherung versuchen konnte und für mich war der einzig hilfreiche Weg mir ohne Medikamente und Therapie klar zu machen wer ich eigentlich bin, was mich ausmacht und wo so etwas wie Stärken bzw. Schwierigkeiten liegen. Dadurch begann ich mich langsam und über viele kleine Schritte und Ziele an mein großes Ziel heran zu tasten. Mit der Hilfe meines langjährigen und besten Freundes ging ich wieder aus dem Haus. In vielen Wochen und mit einigen Rückschlägen gelang es mir dann mich wieder unter Menschen zu bewegen die mir vertraut waren und Neuem gegenüber nicht mehr mit Furcht und Vermeidung zu begegnen. Mein nächster Schritt lag darin, aus meinen persönlichen Stärken mögliche Berufsfelder abzuleiten und zu versuchen, über Praktika und Nebenjobs das passende Feld für mich zu finden. Aber mit der riesigen Lücke in meinem Lebenslauf ist es mir trotz unzähliger Bewerbungen nicht gelungen auch nur einen Praktikumsplatz zu erhalten. Schließlich fand ich eine Ausschreibung für einen Job als Texter, welchen ich von zu Hause ausüben konnte. Als Test wie belastbar ich nach all den Jahren noch bin und als erster Schritt begann ich diese Arbeit zu testen und sie lag mir erstaunlich gut, mein Arbeitgeber war zufrieden und ich auch. Nach einem dreiviertel Jahr wollte ich mehr. Ich wollte mein Abitur nachmachen, jedoch konnte ich dies nur über eine Fernschule, da mein Abschlusszeugnis für andere Möglichkeiten nicht genügte. Ich begann bei einer Fernschule den Lehrgang, mit dem Ziel danach mit einem Abitur als positives Highlight im Lebenslauf zu zeigen, dass ich trotz Lücke bereit bin Dinge zu erarbeiten und zu erreichen. Als der Lehrgang meine Konzentration und Zeit so forderte, dass ich den Texter Job aufgeben wollte um mich ganz auf meinen Fortschritt zu konzentrieren, bot mein Arbeitgeber mir eine Vollzeit Stelle an. Mittlerweile habe ich ab und zu auch in der Firma, welche in meiner Stadt war vor Ort getextet und konnte mir daher diese Art der Arbeit und des Umfeldes gut vorstellen. Mittlerweile war ich auch durch einen letzten Versuch bei einer Therapie als Asperger Autist diagnostiziert worden, was die Möglichkeit einer Förderung durch einen Eingliederungszuschuss ermöglichte. Also kontaktierte ich die Agentur für Arbeit bezüglich der Fördermöglichkeiten. Nun kam die Herausforderung, dass ich nicht einfach arbeiten gehen konnte und eine Förderung erhalte, wenn ich beim Sozialamt bin, da sich arbeitssuchend und arbeitsunfähig ausschließen. Das Sozialamt wollte aber ohne Einstellungszusage mich nicht entlassen und die Firma wollte ohne die Förderung keine Einstellungszusage erteilen. Über mehrere Ecken bekam ich es schließlich kommuniziert, dass diese heikle Hürde genommen werden und ich mit Förderung eingestellt werden konnte. Leider stellte sich nach einem halben Jahr heraus, dass der Arbeitgeber nicht dafür bereit war die nötigen Arbeitsumstände zu schaffen, damit ich dauerhaft arbeiten kann. Das hat mich erst in langes Kämpfen und dann in ein sehr tiefes Loch gestürzt als ich durch diese Situation und meiner Unfähigkeit an ihr etwas zu ändern so krank wurde, dass ich nicht weiterarbeiten konnte. Also blieb nur eine Krankschreibung. Von Ämtern wurde mir gesagt, dass solche Fälle bekannt und sehr häufig sind und dass der Weg wäre zu kündigen und zu versuchen wieder in die Rente zu kommen, „da niemand jemanden ohne Ausbildung einstellen würde, wenn die einzige Qualität die Ausgleichszahlung ist“. Trotzdem wollte ich nicht aufgeben und kam über meine Therapeutin zu einem Persönlichkeitstraining, was ich dazu nutzen wollte um so weit fit zu werden erst das Abitur und dann eine Ausbildung durchzuhalten. So kam ich das erste Mal ins PEM Center machte ein Probetraining und war von dem authentischen und ehrlichen Verhalten der Menschen und von dem Umfeld so begeistert, dass ich ehrenamtlich dort zu arbeiten anfing. Das rein körperliche Training half mir in wenigen Stunden mehr weiter als die mittlerweile 15 Jahre Therapie vorher. Der Wunsch ein Training speziell für Menschen mit Autismus zu entwerfen entstand schon am Anfang und gleichsam der Wunsch als Trainer dieses Training anderen zu zeigen. Als nach langem Bangen die Arbeitsagentur ablehnte diese Fortbildung zu finanzieren, da ich keine abgeschlossene Erstausbildung habe und meine Eltern es irgendwie schafften die Kosten tragen zu können, kam mir der Gedanke, was mit Menschen ist denen die Methode helfen könnte aber die keine Förderung bekommen und deren Familien nicht das Geld haben um die Kosten zu tragen. So entstand die Idee für das Projekt Autisten für Autisten. Ich schrieb über 2 Monate täglich 16-22 Stunden an einem Konzept um möglichst viele Menschen zu unterstützen und möglichst viele Wege der Finanzierung zu ermöglichen. Als erstes überlegte und schrieb ich mit dem Leiter des Centers eine Maßnahme für das Persönlichkeitstraining um es Menschen mit Schwierigkeiten zu ermöglichen das Training als zertifizierte Weiterbildung zu finanzieren und zu absolvieren um danach Ihren Berufswünschen nachgehen zu können. Doch ich wollte, dass die Menschen die auch selber im Projekt arbeiten wollen und sich zum Trainer der Methode ausbilden lassen auch in dem Projekt arbeiten können. Also überlegte ich weitere Möglichkeiten des Einsatzes dieser Methode um Menschen zu unterstützen. Als nächstes stellte ich Kontakt her zu allen Akteuren, die mir und anderen einfielen und die mit dem Thema Autismus (und Arbeit) zu tun haben. Gleichzeitig initiierte ich einen Runden Tisch und schrieb ein Konzept, was zum Ziel hat die nachhaltige Beschäftigung von Menschen mit Autismus auf dem ersten Arbeitsmarkt zu erleichtern und zu verbessern. Akteure zu vernetzen und ihre Zusammenarbeit zu verbessern sind neben dem Ermuntern von Unternehmen zur Einstellung von Menschen mit Autismus und Behinderungen weitere Ziele des Runden Tisches. Und das gegenseitige Lernen durch die Erfahrungen der jeweiligen Stellen ist für mich ein wichtiger Aspekt, ein Ort wo sich Betroffene, Wirtschaft und Institutionen treffen um gemeinsam an einer Verbesserung zu arbeiten. Logo des Projekts: Autisten für Autisten   Dieser Runde Tisch findet Ende Oktober das erste Mal statt. Auch darüber hinaus gibt es Pläne, sogar schon Kontakte ins Ausland und Anfragen zum Projekt. Mit genügend Unterstützung soll eine Möglichkeit geschaffen werden um das Projekt und die nachhaltige Arbeit für viele Menschen zu ermöglichen. Ein Video Interview mit Bento kam letzten Donnerstag raus und genau wie auf der Website unseres Projektes ist es sehr persönlich gehalten. Mein Wunsch ist es mit meiner Geschichte andere Menschen zu motivieren sich selbst und ihre Wünsche und Ziele niemals aufzugeben, egal was die Umstände suggerieren. Es ist kein leichter Weg und es gibt Rückschläge und auch ich bin oft hingefallen, es ist wichtig daraus zu lernen und vor allem sich selbst nie aufzugeben. Vor ein paar Jahren hätte niemand, am wenigsten ich selbst geglaubt, dass ich heute bin wo ich bin und tue was ich tue. Aber die Realität zeigt, dass es möglich ist und ich für meinen Teil möchte es für andere Menschen im Rahmen meiner Möglichkeiten ebenfalls möglicher machen. Aaron Wahl    
2. Jobbörse für Menschen mit Behinderung – Als Aussteller um Fachkräfte werben Menschen mit Behinderung ihre Möglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt nahe-bringen: Das ist auch in diesem Jahr das erklärte Ziel der Jobbörse für Men-schen mit Behinderung. Am 14. Oktober 2017 laden die Agentur für Arbeit, der Rheinisch-Bergische Kreis, das Jobcenter Rhein-Berg und das Jobcenter Arbeit und Grundsiche-rung Leverkusen (AGL) zur Jobbörse für Menschen mit Behinderung ein. Als Veranstaltungsort konnten die zentral gelegenen Räumlichkeiten der Firma Zanders in Bergisch Gladbach gewonnen werden. Auf der barrierefreien Ausstellungsfläche stellen Arbeitgeber verschiedener Branchen ihr Unternehmen vor und freuen sich auf persönliche Gespräche mit den Messebesuchern. Schirmherr der Veranstaltung ist die Firma Federal Mogul Burscheid GmbH. Nach der gelungenen und sehr gut angenommenen Premiere der Jobbörse im Herbst 2016, wird in diesem Jahr das Themenangebot wesentlich erweitert:  Neben Informationen zu Arbeits- und Ausbildungsplätzen stehen auch Studienberatung und Berufsvorbereitung auf dem Programm. Den Besuchern stehen verschiedene Services im Zusammenhang mit dem Bewerbungsprozess zur Verfügung. Wer seine Bewerbungsunterlagen ausgedruckt und/oder auf USB-Stick mitbringt, kann diese entweder sofort beim Lieblingsarbeitgeber abgeben oder durch geschultes Personal sichten lassen. Man kann aber auch vor Ort eine kleine Kurzbewerbung erstellen , um diese gezielt bei den teilnehmenden Arbeitgebern zu platzieren. In Deutschland ist die Verwendung eines Bewerbungsfotos nach wie vor üblich. Die Jobbörse lädt ihre Besucher daher zum kostenfreien Shooting ein. Da lohnt es sich, für die Messe ins Jackett oder die weiße Bluse zu schlüpfen und die Haare kurz in Form zu bringen. Erfahrungsgemäß sind bei diesem Programmpunkt die frühen Vögel im Vorteil, denn es bilden sich schnell lange Schlangen. Neben den Veranstaltern und den vielen engagierten Arbeitgebern,  werden auch verschiedene Projekte, zum Thema Menschen mit Behinderung in Arbeit oder Ausbildung, vorgestellt. Da es in lockerer Atmosphäre viel leichter fällt den Gesprächsfaden aufzunehmen, gibt sich Moderator, Pfarrer und Kabarettist Rainer Schmidt die Ehre, der Veranstaltung einen schwungvollen Rahmen zu verleihen. Unter anderem in seinem Vortrag zum Thema „wie unterstütze ich mein behindertes Kind richtig“, darf man sich auf so manch launige Anekdote freuen. Schmidt selbst besticht durch sein eigenes Lebensbeispiel und seinen erfrischenden Umgang mit Behinderung – auch seiner eigenen. Damit leistet er einen großen Beitrag zur Herstellung größtmöglicher Barrierefreiheit, die, wie viele wissen, im Kopf beginnt. Mit der zweiten Jobbörse für Menschen mit Behinderung wollen die Veranstalter dazu beitragen eben diese Hürden abzubauen und neue Perspektiven für die Teilhabe an der Arbeitswelt schaffen. Alle Aussteller des letzten Jahres haben bereits ihre erneute Teilnahme angekündigt, viele weitere namhafte Unternehmen haben Ihr Interesse bekundet und sich einen Ausstellerplatz reserviert. Anmeldungen werden weiterhin angenommen. Als Ansprechpartner stehen Frau Jasmin Schröder (BergischGladbach.161-Arbeitgeber@arbeitsagentur.de ; 02202-9333-254) und Frau Sandra Müller (bergischgladbach.241-arbeitgeber-service@arbeitsagentur.de ; 02202-9333-214) zur Verfügung.
Gewusst wie! Tolle Papas helfen ihren Kindern beim Baden und Schuhebinden, beim Lesen und Schreiben. Doch dass Papas meistens mehr als nur gutgelaunte Lehrer und Spielkameraden ihrer Kinder sein wollen, und manchmal sogar Superhelden sein können, hat der Ire Rob Laffan unter Beweis gestellt. Seine Tochter lebt mit einer Form von Autismus, die es ihr nicht möglich macht, sich verbal mitzuteilen. Was sie jedoch kann, ist nonverbal kommunizieren durch Bildsprache. Also hat Techy Rob eine App für Smartphone und Tablet (iOS und Android) entwicklet, die Bilder in Text umwandelt und diesen dann als Nachricht verschickt. So kann seine Tochter ihm nun aus der Ferne mitteilen, wie es ihr geht und was sie macht. Super! Video der App: // and // YouTube player after the API code downloads. var player; function onYouTubePlayerAPIReady() { player = new YT.Player('ytplayer', { height: '360', width: '640', videoId: 'M7lc1UVf-VE' }); } // ]]> Hier geht es zur englischsprachigen Homepage: http://www.tippy-talk.com/ Bildquelle: tippy-talk
Beschäftigung von Behinderten vs. Ausgleichsabgabe Die Ausgleichsabgabe aus dem neunten Sozialgesetzbuch ist die Strafzahlung, die Unternehmen in Deutschland zahlen müssen, wenn sie nicht die vorgeschrieben Zahl an schwerbehinderten Menschen beschäftigen. Alle Firmen, die über 20 Mitarbeiter beschäftigen, sind verpflichtet mindestens 5% ihrer Belegschaft von Schwerbehinderten (Behinderungsgrad von 50% und mehr) zu besetzen.  Letztes Jahr wurden im Januar die Strafzahlungen erhöht. Gestaffelt liegen die Zahlungen zwischen 125€ und 320€ pro nicht besetztem Mitarbeiter pro Monat. Hierzu mal eine fiktive Beispielrechnung: Man nehme eine durchschnittlich große mittelständische Firma mit 120 Mitarbeitern, die keinerlei schwerbehinderte Mitarbeiter beschäftigt. Da ab 20 Mitarbeitern die 5% Regel greift, bedeutet es, dass 5% der restlichen 100 Mitarbeitern, also 5 an der Zahl, eine Schwerbehinderung haben müssten. Da dies in unserer Rechnung nicht der Fall ist, muss das Unternehmen also monatlich folgende Ausgleichsabgabe leisten: 100MA * 5% = 5 5 * 320€ = 1600€ / Monat 1600€ * 12 = 19.200€ / Jahr Ob das nun viel oder wenig ist,  muss jeder selbst interpretieren. Bei größeren Firmen gehen die Ausgleichsabgaben dann schnell mal in die 100.000€ Bereich rein, was stattliche Summen sind, die in die Kassen des Integrationsamts gespült werden. Hierdurch werden in erster Linie Inititativen zur beruflichen Integration gefördert. Somit kommt das Geld zumindest indirekt wieder in die richtigen Hände.  
500 Likes auf Facebook – ein kurzer Zwischenstand und ein großes Dankeschön! Als wir Anfang des Jahres Capjob gestartet haben, hatten wir eine simple Vision:  Offene Stellen des allgemeinen Arbeitsmarktes für Menschen mit Behinderung zugänglich machen, damit ordentliche Jobs bei inklusiv arbeitenden Unternehmen und Einrichtungen von motivierten, arbeitssuchenden Menschen mit Schwerbehindertenausweis besetzt werden können und wir somit der Inklusion am Arbeitsmarkt in Deutschland einen kleinen Beitrag leisten können. Nach nun über 6 Monaten aktivem Betrieb und dem gerade erreichten Zwischenziel von über 500 Facebook-Likes, bei dem Facebook auffordert, man solle sich zu Wort melden, wollen wir kurz über den Zwischenstand informieren: Das Konzept der Job-Plattform funktioniert: jeden Monat kommen mehrere Tausend Besucher auf Capjob, legen Jobsucher-Profile an, laden ihre Lebensläufe hoch und bewerben sich auf die offenen Stellen. Gleichzeitig registrieren sich auch Arbeitgeber und veröffentlichen ihre Stellen und freuen sich auf Bewerbungen. Die Unternehmen sind zufrieden mit dem Angebot und einige inserieren Monat für Monat Ihre offenen Stellen bei uns. Wir koopieren mit dem NetzwerkInklusion in Frankfurt, GoodJobs in Berlin, dem FreiesSehen e.V. in Freiburg und dem Aktionsbündnis Schleswig-Holstein in Kiel, um deutschlandweit möglichst viele Jobsucher mit Behinderung zu erreichen. Für Arbeitgeber haben wir kürzlich neue Funktionen bereitgestellt, damit sie ganz genau sehen können, welche Stelle wie oft angesehen wurde und die Bewerbungen besser verwalten können. Als nächsten wollen wir den Lebenslauf-Bereich mit zusätzlichen Funktionen anreichern und die Seite für Accessibility optimieren, während wir laufend auf das Feedback von Jobsuchern und Arbeitgebern bauen, um unsere Plattform und die Reichweite zu verbessern. Wir vom Capjob Team sagen Danke, Danke, Danke fürs Liken, Kommentieren und Teilen!
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